Unser Weg über die Hochtorgruppe
Die große Gesäuseübschreitung ist eine der schönsten Gradübschreitungen der Ostalpen.
Ein alpines Vorhaben dass großes kletterisches Können und gute Kondition voraussetzt.
Man überschreitet hierbei die Gipfel der Hochtorgruppe, die nach Westen richtig markant abschneidet und so bereits vom Südportal des Bosrucktunnels gut sichtbar ist.
Toureninfo
Anspruch: hoch
Schwirigkeit: III
Strecke: 22,69km
Höhenmeter: 2458m
Zeit: 9h05min
Datum: 04.09.2022
Höchster Punkt: 2369m
Tourenpartner:
Sebastian L.
Höhenprofil
Tourenbeschreibung
Vom Parkplatz Gstatterboden mit einem der zwei Autos zum Parkplatz in Johnsbach. Von dort geht es Steil hoch zur Johnsbacherscharte, über den Kirchengrat zum kleinen und dann zum großen Ödstein und über den Teufelsturm weiter zum Festkogel. Von dort geht es weiter zum Hochtor und über Dachl und Roßkuppe zur Planspitze. Vor dem Abstieg nocheinmal zurück zur Hütte und dann Abstieg über den Wasserfallweg. Und mit dem zweiten Auto retour nach Johnsbach
Tourenbericht
Um 6:00 Uhr trafen wir uns am Parkplatz beim Gstatterboden. Sebi hatte die Nacht bereits im Camper am Parkplatz verbracht. Wir Fuhren mit meinem Auto weiter nach Johnsbach und begaben uns auf den steilen Aufstiegsweg. Dieser wurde immer steiler und führte durch ausgetrocknenete Rinnen, bei der schon einwenig geklettert werden musste zur Johnsbacher Scharte. Von dort aus startete der Kichengrad, der mit ausgesetzten Kletterstellen im zweiten Schwirigkeitsgrad startete und über einen sehr ausgesetzte Riss im 3ten Grad hoch zum kleinen Ödstein ging. von dort aus ging es wieder ein Stück nach unten und es folgte eine noch ausgesetztere 3er Stelle über ein plattige 8m hohe Wandstufe hoch zum Großen Ödstein.
Vom Großen Ödstein ging es über eine Senkrechte Wand hinunter zu einer Scharte. Es hing ein Kletterseil darin, allerdings vertraute ich diesem nicht recht, und da wir sowieso ein 30m Halbseil mit hatten seilten wir uns das Stück über die Felsstufe ab.
Es folgte eine weitere massiv ausgesetzte Kletterei mit Hanfseil im oberen Teil auf den Teufelsturm.
Nach einer kurzen Pause folgen wir dem Weg nach unten und wieder weiter hoch über teilweise recht ausgesetzte Gratstellen zum Festkogel.
Dort waren die schwirigst bewerteten Kletterstellen hinter uns und es ging weiter entfernt vom Grad immer wieder hoch und runter, vorbei an zwischengipfeln zum Hochtor, dem höchsten Gipfel des Gesäuses. Nach dem Hochtor folgen wir der Markierung aufs Dachl und wollten weiter richtung Rosskuppe absteigen, allerdings folgten wir anscheinend den falschen Steinmandeln und gingen viel zu weit rechts. wir Stiegen weiter über ein Band und über eine steile Rinne nach unten, dort stellten wir allerdings fest, dass der Weg viel zu steil und massiv Brüchig geworden ist. Wir beschlossen umzukehren, allerdings war Sebastian bereits über eine Ausgesetzte querstufe geklettert an der der Griff nicht besonders gut war. Daher kletterte ich wieder hoch zu einem rostigen Schlagharken, an dem ich Sebastian mit Halbmastwurf hoch sicherte. Eine sehr brikäre Lage denn der schlagharken war nicht recht vertrauenswürdig. Ich denke, dass er nicht gehalten hätte, wenn Sebastian gestürzt wäre.
Schließlich folgten wir den Steinmandeln zurück aufs Dachl und suchten nach den Markierungen. Diese gingen hinter einem Felsvorsprung versteckt über mehrere Bänder runter. Es waren auch Stellen im zweiten Grad dabei allerdings nicht zu vergleichen mit der Schwirigkeit und Ausgesetztheit des falschen Weges. Weiter ging es auf die Roßkuppe und als wir zurückblickten, sahen wir, dass der Weg den wir fälschlicherweise gegangen sind in eine Senkrechte teils überhängende Wand geführt hätte.
Glücklich, den richtigen Weg gewählt zu haben, ging es in immer leichter werdendem Gelände zur Planspitze und weiter runter über den normalen Wanderweg.
Es zog ein Wetter auf und als wir bei der Abzweigung zum Abstieg angekommen waren, entschieden wir uns den kürzeren Weg zur Hessütte zu nehmen, da das Wetter immer bedrohlicher wirkte. Zum Glück, denn gerade bei der Hütte angekommen fing es in Kübeln zu Schütten an. Nach einer Pause war das Wetter wieder verzogen und wir stiegen über den Wassefallweg wieder zum Parkplatz ab.








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