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Piz Buin

Unser Weg auf den höchsten Berg Vorarlbergs


Piz Buin ist nicht nur eine Marke für Sonnencreme sondern auch mit 3312 der höchste Berg von Vorarlberg und somit mein letzter der Seven Summits von Österreich. Er ist ebenso der dritthöchste Berg der Silvarettagruppe, die an der Grenze zur Schweiz liegt.

Toureninfo

Tag 1

Anspruch: gering

Strecke: 6,43km

Höhenmeter: 418m

Zeit: 1h15min

Datum: 11.05.2022

Höchster Punkt: 2433m

 

Tag 1

Anspruch: mäßig

Schwierigkeit: WS II

Strecke: 18,8km

Höhenmeter: 1.118m

Zeit: 6h42min

Datum: 12.05.2022

Höchster Punkt: 3312m

 

 

 

Tourenpartner:

 

Sebastian L.

Höhenprofil



Tourenbeschreibung

Ausgangspunkt ist der Parkplatz bei der Bielerhöhe, neben dem Silverettastausee der höchste anfahrbare Punkt der Silvaretta Hochalpenstraße. Von dort aus geht es neben dem Stausee entlang taleinwärts zur Wiesbadenerhütte. 

Am nächsten Tag geht es über den Ochsentalergletscher und der Buinlücke zwischen Großen und Klein Piz Buin geht es über den Normalweg zum Gipfel. Danach wieder den selben Weg hinunter zum Stausee und auf der anderen Seite entlang zurück zum Parkplatz


Tourenbericht

Da wir am Wochenende eine Tour auf das Aletschhorn in der Schweiz geplant hatten und bereits am Donnerstag zu Mittag frei bekommen hatten reservierten wir einen last Minute Platz auf der Wießbadenerhütte und begaben uns in auf den Weg zum Silvarettastausee. Am von dort aus gingen wir züig zur Hütte, um das Abendessen nicht zu verpassen.

 

Am nächsten Morgen nach dem Frühstück starten wir um 6:30 und machten uns auf dem weg über den Gletscherschliff zum Ochsentalergletscher. Da dieser bereits komplett ausgeapert war mussten wir an der Wand zum Angrenzenden Silvarettahorn entlangklettern damit wir auf den Gletscher gelangen konnten. eine Ziemlich prenzliche Angelegenheit, da hier Kletterstellen im dritten bis vierten Grad dabei waren.

Als wir schlißlich auf den Gletscher gelangten zogen wir uns nur die Steigeisen an und wagten uns auf dem Blankeis vor zu den Spalten, bei denen mussten wir einen Weg durch das Labyrint finden, da wir nun teilweise an Graten zwischen zwei Spalten balancieren mussten seilten wir uns an, damit wir im Falle eines Spaltensturzes einigermaßen sicher waren.

Der Gletscher folgte bis zur steinschlaggefährdeten Buinlücke. von der wir ohne Steigeisen den Gipfelanstieg des großen Piz Buin antreten konnten. eine eher leichte zweier Kletterei, die jedoch ein wenig Konzentration beansprucht. Den gleichen Weg ging es schließlich wieder hinunter. Wir freuten uns jedoch eher weniger auf den unteren Gletschereinstieg, und es war im Abstieg nicht weniger gefährlich, da die Felsen inzwischen feucht vom schmelzenden Schnee waren. Als ich dann am Gletscherschliff angekommen war, verlohr ich meinen rechten Stecken, der unter den Gletscherschwund hieinfiel. Darum musste ich hineinklettern um den Stecken bergen zu können. Noch ein kleines Abenteuer, auf das ich gerne verzichten hätte können, denn man weiß nie wann der untere Gletscherschwund kolabiert. Nach einer kurzen Mittagspause auf der Hütte traten wir schließlich den Weg ins Tal an und wir entschieden uns, die andere Seite des Silvaretta Stausees zu erkunden, da ich von dort aus einen guten Blick zurück auf den Piz Buin vermutete. der Weg führte schließlich zurück auf den Staudamm und zum Auto. 

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